TSL Memos zum Thema Unterwasserwelt

Peter Uhrovcsik  Viel Spaß beim Lesen unserer
  interessanten und wissenswerten
 
  Tauchsport Lorenc (TSL) Memos
  zum Thema Unterwasserwelt


  Für Euch zusammengetragen von
  Peter Uhrovcsik 
  Tauchsport Lorenc

 

 

 

TSL memo 01 - wale

VOR RUND 50 MILLIONEN Jahren lebten die Urwale noch an Land.
IN 1000 METER TIEFE lasten auf einem Quadratmeter Walhaut rund 1000 Tonnen Gewicht.
ZWEI SEKUNDEN benötigt ein ausgewachsener Blauwal, um seine 1500 Liter fassende
Lunge zu leeren und wieder zu befüllen.
EIN BLAUWAL verschlingt pro Tag etwa 4 Tonnen Krill.

 
 

TSL memo 02 - korallen

ALLE KORALLENRIFFE zusammen bedecken etwa die halbe Fläche Frankreichs.
MIKROALGEN in den Polypen erleichtern diesen Nesseltieren, Kalk abzuscheiden für den Bau des Riffs.
WENN EIN KORALLENRIFF  den Meeresspiegel erreicht, wächst es in die Breite. 
KEIN ÖKOSYSTEM zeigt eine größere Vielfalt an unterschiedlichen Tierstämmen.

 
 

TSL memo 03 - fruchtbarer ozean

WINZIGE EINZELLIGE PFLANZEN, das Phytoplankton, liefern die Grundlage für das Leben im Meer
IM FRÜHJAHR wächst das Phytoplankton bei reichem Nährstoffangebot explosionsartig 
OASEN DER FRUCHTBARKEIT finden sich dort, wo kaltes nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe aufsteigt
BLAU IST DIE WÜSTENFARBE der Meere - sie zeigt karge Regionen an

 
 

TSL memo 04 - haie

VOR 400 MILLIONEN Jahren gab es die ersten Urtypen der Haie, vor 200 Millionen Jahren entstand
ihre jetzige Form.
428 HAI-ARTEN sind den Wissenschaftlern heute bekannt.
SPEZIELLE NERVENZELLEN am Maul der Jäger reagieren auf die elektrischen Felder anderer Lebewesen. 
ETWA ZWEI DRITTEL aller Hai-Arten bringen lebende Junge zur Welt.

 

TSL memo 05 - kelpwälder

DIE BIOMASSE des Kelps versechsfacht sich Jahr für Jahr
RUND VIER FÜNFTEL der Tiere im Kelpwald leben am Boden des Biotops
DIE MEISTEN BEWOHNER dieses Ökosystems filtern Schwebstoffe, etwa pflanzliche Partikel, aus dem Wasser
BIS ZU 200 SCHNECKEN pro Quadratmeter existieren in manchen Kelpwäldern

 

 

TSL memo 06 - krustentiere

42.000 ARTEN zählen zu den Krebsen.
DIE VIELFALT ist so unüberschaubar, dass einige Spezies selbst für Experten kaum als Krebse erkennbar sind.
IHR GRÖSSENSPEKTRUM reicht von Exemplaren mit 4 Meter Spannweite der Scherenbeine bis zu Vertretern mit einem halben Millimeter Körperlänge.
ALLE KREBSE müssen, wenn sie wachsen, die alte Hülle abstoßen.

 
 

TSL memo 07 - fischschwärme

FISCHE bilden Schwärme, um sich zu schützen und Energie zu sparen
HERINGE sammeln sich in riesigen Gruppen von bis zu 100 Millionen Tieren
DAS SCHWARMVERHALTEN ist zum Teil im Erbgut festgelegt
BEI DEN DOKTORFISCHEN im Korallenmeer ist sogar der Zeugungsakt eine kollektive Veranstaltung.

 
 

TSL memo 08 - felsenküsten

DER HÖCHSTE TIDENHUB der Welt in der kanadischen Bay of Fundy beträgt 16 bis 18 Meter
KURZ BEVOR Wellen brechen, kann die Geschwindigkeit des Wassers der Stärke eines Orkans an Land entsprechen.
VIELE LEBEWESEN in der Gezeitenzone halten Wassertemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius sowie schwankendem Salzgehalt statt.
WENN IHR LEBENSRAUM trockenfällt, überleben Muscheln, Seepocken und Napfschnecken mit eigenem Wasservorrat.
EINIGE TIERE siedeln an Felsen im Tidenbereich, weil Feinde ihnen dorthin bei Ebbe nur schwer folgen können.

 

 

TSL memo 09 - Unterschied Meer und Ozean

Ozeane TRENNEN DIE KONTINENTE voneinander
Meere sind kleiner als OZEANE
Das Meer wird durch das FESTLAND oder Inseln vom Ozean abgegrenzt
Es gibt VIER ARTEN von NEBENMEEREN: Binnenmeere, Binnenseen, Mittelmeere und Randmeere


TSL memo 10 - fische
Es gibt ungefähr 20.000 verschiedene FISCHARTEN die im Meer leben
Einige haben ein Skelett aus KNORPEL wie HAIE und ROCHEN
Alle anderen haben ein Skelett aus KNOCHEN
KNOCHENFISCHE haben eine SCHWIMMBLASE im Körper
DIE SCHWIMMBLASE hilft den Fischen im Wasser zu SCHWEBEN und sich auf und ab zu bewegen
Knorpelfische haben diese BLASE NICHT. Um nicht wie ein Stein zu Boden zu SINKEN müssen
sie sich STÄNDIG BEWEGEN

 

 



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